Oh ja und wie nah! :)
Heute ist Weihnachten und deshalb wünsch ich euch allen frohe Weihnachten, eine tolle Zeit mit euren Familien und schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Die Zeit ist ja mal wieder wie im Flug vergangen - findet ihr nicht auch?
Mein Tag ist auf jeden Fall schon mal ausgeplant. Zum Mittagessen gehen wir in die Wirtschaft, dann muss ich in der Kirche beim Krippenspiel mit helfen, dann muss ich noch Geschenke einpacken (jaa, ich mach das immer auf den letzten Drücker :D), dann gibt's Abendessen (Schupfnudeln) und dann geht's nochmal mit der Family in die Kirche. Ich bin zwar nicht sonderlich religiös, aber zu Weihnachten gehört das dazu finde ich.
Jep und dann gibt's Bescherung :)
Und wie sieht bei euch der Tag so aus?
lg, Jay
Was der Sonnenschein für die Blumen ist, dass sind lachende Gesichter für die Menschen. Joseph Addison
Montag, 24. Dezember 2012
Mittwoch, 19. Dezember 2012
[Rezension] Graceling von Kristin Cashore
Allgemeine Informationen
Titel: Graceling (dt. Die Beschenkte)
Autor: Kristin Cashore
Verlag: Orion Publishing Group
Erschienen: 2009
Seiten: 370
Altersempfehlung: ab 12
Inhalt (Amazon)
Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist - sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie hat die Gabe des Tötens. Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen. Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten - und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar.
Cover
Das Cover zeigt natürlich Katsa. Die Farben sind insgesamt sehr dunkel gehalten, sodass man leider Katsas Augen nicht sehen kann - was ich schon wichtig gefunden hätte für das Cover. Auf jeden Fall ist sie umringt von Schnee, was aufgrund der Story natürlich sehr gut passt, da Katsa einen harten Weg durch die Berge zurück legen muss.
Insgesamt finde ich das Cover aber eigentlich ziemlich schön, auch wenn die Augen fehlen *hmpf*.
Charaktere
Katsa ist die Nichte des Königs von Middluns und besitzt eine außergewöhnliche Gabe, welche ihr zwar einerseits Angst einjagt, sie aber doch oft rettet. Sie ist stur, eigensinnig und will sich eigentlich niemandem unterordnen. Zu Beginn ist es schwer für sie Po (Bo) zu vertrauen, aber schließlich verliebt sie sich in ihn (wie sollte es auch anders sein :D). Ihre Aufgaben nimmt sie sehr ernt und sie hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Mir hat es wirklich gut gefallen, dass Katsa so eine starke Persönlichkeit hat.
Po (fragt mich nicht wieso er in der deutschen Ausgabe Bo heißt) vertraut Katsa sofort, auch wenn er sie gar nicht kennt. Das ganze hängt mit seiner wirklichen Gabe zusammen. man merkt von Anfang an, dass er Katsa gern hat und ich muss sagen, dass er auch wirklich charmant ist. Ich weiß zwar nicht genau, wie ich ihn mir vorstellen soll mit seinen ganzen Ringen und Ohrringen, aber er ist mir sehr ans Herz gewachsen und deshalb war ich am Ende auch etwas geschockt (nein, er stirbt nicht, es wäre ein richtig beschissenes Buch wenn Po sterben würde). Was soll ich noch sagen? Er ist nicht arrogant, wie so viele männliche Protagonisten, aber auch ganz sicher kein Weichei - er ist einfach perfekt. Also ich würde ihn sofort nehmen :D
Bitterblue ist die Cousine von Po und die Tochter des Antagonisten in diesem Buch. Sie hat mit ihren jungen Jahren schon viel mitgemacht und ist letztendlich auf der Flucht vor ihrem Vater. Ich würde sagen, dass sie diejenige in dem Buch ist, die wohl die größte Entwicklung gemacht hat. Vom unsicheren Kind zu einem tapferen, starken Mädchen. Ich habe sie wirklich lieb gewonnen und kann es gar nicht erwarten im dritten Teil mehr über sie zu erfahren.
Meine Meinung
Ich bin mit keinen großen Erwartungen an das Buch rangegangen - aber hätte ich welche gehabt, wären sie auf jeden Fall übertroffen worden. Das Buch fängt direkt spannend an und diese Spannung zieht sich eigentlich durch das ganze Buch. Ich habe schon länger kein Buch mehr gelesen, das in einer ganz anderen Welt spielt, aber ich habe mich sofort in dieser Welt zurecht gefunden und hatte keine Anlaufschwierigkeiten. Das Englisch war eigentlich auch kein Problem. Und selbst wenn bin ich sowieso eher der Typ, der nie im Wörterbuch nachschlägt, sondern über die unbekannten Wörter hinwegliest. Der Schreibstil von Kristin Cashore ist sehr angenehm und mitreißend. Außerdem muss ich sagen, dass ich von der Idee der "Gracelings" also Beschenkten begeistert bin. Es ist an sich nichts total Ausgefallenes, aber ich habe trotzdem noch nichts in der Art gelesen. Und erst die Idee mit den verschieden farbigen Augen. Echt toll!
Ich habe mich etwas gewundert, dass nach dem Showdown noch so viele Seiten übrig waren. Das hat mich irgendwie etwas gestört, denn die letzen Seiten sind dann doch eher etwas träge. Trotzdem hat mich eine bestimmte Sache am Ende geschockt (wie ich oben bei Po schon geschrieben habe), damit hätte ich gar nicht gerechnet. Einerseits hatte ich echt Mitleid mit Po, andererseits kann ich gut verstehen wieso Kristin Cashore uns nicht einfach ein perfektes Happy End hingeklatscht hat. Denn in diesem Buch geht es nicht um Happy Ends. Und doch bin ich - als bekennender Happy-End-Verfechter - zufrieden mit dem Ende, das die Autorin wirklich gut gelöst hat. Wie gesagt, kein happy Happy End, eher ein leicht offenes. Wer also eine schnulzige Liebesgeschichte mit Hochzeit erwartet ist mit diesem Buch nicht gut bedient.
Das Buch ist gut so wie es ist und würde auch nichts ändern wollen - und jetzt will ich bitte sofort die Fortsetzungen lesen! :D
Fazit
Ein packendes Buch wie dieses verdient auf jeden Fall 5 von 5 Sternen!
Und wisst ihr was? Das war das letzte Buch für meine Englisch-Challenge! Yes!
lg, Jay
Titel: Graceling (dt. Die Beschenkte)
Autor: Kristin Cashore
Verlag: Orion Publishing Group
Erschienen: 2009
Seiten: 370
Altersempfehlung: ab 12
Inhalt (Amazon)
Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist - sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie hat die Gabe des Tötens. Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen. Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten - und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar.
Cover
Das Cover zeigt natürlich Katsa. Die Farben sind insgesamt sehr dunkel gehalten, sodass man leider Katsas Augen nicht sehen kann - was ich schon wichtig gefunden hätte für das Cover. Auf jeden Fall ist sie umringt von Schnee, was aufgrund der Story natürlich sehr gut passt, da Katsa einen harten Weg durch die Berge zurück legen muss.
Insgesamt finde ich das Cover aber eigentlich ziemlich schön, auch wenn die Augen fehlen *hmpf*.
Charaktere
Katsa ist die Nichte des Königs von Middluns und besitzt eine außergewöhnliche Gabe, welche ihr zwar einerseits Angst einjagt, sie aber doch oft rettet. Sie ist stur, eigensinnig und will sich eigentlich niemandem unterordnen. Zu Beginn ist es schwer für sie Po (Bo) zu vertrauen, aber schließlich verliebt sie sich in ihn (wie sollte es auch anders sein :D). Ihre Aufgaben nimmt sie sehr ernt und sie hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Mir hat es wirklich gut gefallen, dass Katsa so eine starke Persönlichkeit hat.
Po (fragt mich nicht wieso er in der deutschen Ausgabe Bo heißt) vertraut Katsa sofort, auch wenn er sie gar nicht kennt. Das ganze hängt mit seiner wirklichen Gabe zusammen. man merkt von Anfang an, dass er Katsa gern hat und ich muss sagen, dass er auch wirklich charmant ist. Ich weiß zwar nicht genau, wie ich ihn mir vorstellen soll mit seinen ganzen Ringen und Ohrringen, aber er ist mir sehr ans Herz gewachsen und deshalb war ich am Ende auch etwas geschockt (nein, er stirbt nicht, es wäre ein richtig beschissenes Buch wenn Po sterben würde). Was soll ich noch sagen? Er ist nicht arrogant, wie so viele männliche Protagonisten, aber auch ganz sicher kein Weichei - er ist einfach perfekt. Also ich würde ihn sofort nehmen :D
Bitterblue ist die Cousine von Po und die Tochter des Antagonisten in diesem Buch. Sie hat mit ihren jungen Jahren schon viel mitgemacht und ist letztendlich auf der Flucht vor ihrem Vater. Ich würde sagen, dass sie diejenige in dem Buch ist, die wohl die größte Entwicklung gemacht hat. Vom unsicheren Kind zu einem tapferen, starken Mädchen. Ich habe sie wirklich lieb gewonnen und kann es gar nicht erwarten im dritten Teil mehr über sie zu erfahren.
Meine Meinung
Ich bin mit keinen großen Erwartungen an das Buch rangegangen - aber hätte ich welche gehabt, wären sie auf jeden Fall übertroffen worden. Das Buch fängt direkt spannend an und diese Spannung zieht sich eigentlich durch das ganze Buch. Ich habe schon länger kein Buch mehr gelesen, das in einer ganz anderen Welt spielt, aber ich habe mich sofort in dieser Welt zurecht gefunden und hatte keine Anlaufschwierigkeiten. Das Englisch war eigentlich auch kein Problem. Und selbst wenn bin ich sowieso eher der Typ, der nie im Wörterbuch nachschlägt, sondern über die unbekannten Wörter hinwegliest. Der Schreibstil von Kristin Cashore ist sehr angenehm und mitreißend. Außerdem muss ich sagen, dass ich von der Idee der "Gracelings" also Beschenkten begeistert bin. Es ist an sich nichts total Ausgefallenes, aber ich habe trotzdem noch nichts in der Art gelesen. Und erst die Idee mit den verschieden farbigen Augen. Echt toll!
Ich habe mich etwas gewundert, dass nach dem Showdown noch so viele Seiten übrig waren. Das hat mich irgendwie etwas gestört, denn die letzen Seiten sind dann doch eher etwas träge. Trotzdem hat mich eine bestimmte Sache am Ende geschockt (wie ich oben bei Po schon geschrieben habe), damit hätte ich gar nicht gerechnet. Einerseits hatte ich echt Mitleid mit Po, andererseits kann ich gut verstehen wieso Kristin Cashore uns nicht einfach ein perfektes Happy End hingeklatscht hat. Denn in diesem Buch geht es nicht um Happy Ends. Und doch bin ich - als bekennender Happy-End-Verfechter - zufrieden mit dem Ende, das die Autorin wirklich gut gelöst hat. Wie gesagt, kein happy Happy End, eher ein leicht offenes. Wer also eine schnulzige Liebesgeschichte mit Hochzeit erwartet ist mit diesem Buch nicht gut bedient.
Das Buch ist gut so wie es ist und würde auch nichts ändern wollen - und jetzt will ich bitte sofort die Fortsetzungen lesen! :D
Fazit
Ein packendes Buch wie dieses verdient auf jeden Fall 5 von 5 Sternen!
Und wisst ihr was? Das war das letzte Buch für meine Englisch-Challenge! Yes!
lg, Jay
Freitag, 7. Dezember 2012
[Kurzrezension] Percy Jackson and the Titan's Curse von Rick Riordan
Achtung: Spoilergefahr! Dies ist der dritte Teil einer Reihe.
Allgemeine Informationen
Titel: Percy Jackson and the Titan's Curse (Der Fluch des Titanen)
Teil 3
Erschienen: 2007
Seiten: 294
Inhalt (Amazon)
Bei den Göttern des Olymp herrscht Untergangsstimmung, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy muss unbedingt bis zur Sonnenwende die Göttin Artemis befreien, die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Ein Abenteuer, das ihn und seine Freunde den gefährlichsten Kreaturen der griechischen Mythologie gegenübertreten lässt - und tödliche Gefahren birgt. Aber die Titanen haben offensichtlich vergessen, dass Percy mit allen Wassern gewaschen ist. Schließlich ist er der Sohn des Poseidon!
Cover
Dieses Mal ist das Cover in rot gehalten, was ich persönlich sehr schön finde, da Rot meine Lieblingsfarbe ist :D
Es zeigt Percy, der auf Blackjack, dem schwarzen Pegasus, fliegt und sein Schwert, Riptide, in die Luft hält - als wäre er bereit zum Angriff. Im Hintergrund sieht man einen Wolkenkratzer vermutlich in New York. Die Szene spielt sich ziemlich am Anfang ab, als Percy seinen Freunden heimlich auf ihre Quest folgt.
Meinung
Auch dieser Teil hat mich wieder voll und ganz überzeugt und in seinen Bann gezogen. Dieses Mal tauchen auch neue Personen auf, die eine große Rolle spielen. Zum Einen Nico und Bianca, welche ebenfalls Halbgötter sind, und Zoe, welche eine Jägerin von Artemis ist. Die Jägerinnen spielen an sich auch eine ziemlich wichtige Rolle, vor allem auch nochmal am Ende. Dafür, dass diese neuen Charaktere eingeführt werden - wozu übrigens auch Thalia gehört, welche Ende des zweiten Teils "auferstanden" ist - kommt leider Annabeth in diesem Teil kaum vor, da sie direkt am Anfang entführt wird. Und wer steckt dahinter? Natürlich Luke und seine Anhänger. Ich habe irgendwie immer noch die Hoffnung, dass Luke sich wieder auf die Seite von Percy stellt, denn eigentlich mochte ich ihn im ersten Teil sehr gerne (nein, das liegt ganz und gar nicht daran, dass er vom gleichen Schauspieler gespielt wird, der auch Ian spielt *husthust*). Naja, auf jeden Fall habe ich gehofft, dass sich Percy und Annabeth endlich mal näher kommen, jetzt wo sie ja so in dem Alter sind. Tja, falsch gedacht, zumindest fast. Aber ich will hier nicht spoilern also bin ich jetzt lieber still. Wie gesagt spielt Thalia in diesem Teil eine größere Rolle und das nicht nur, weil sie ja die Tochter von Zeus ist. Zwischendurch war sie mir zwar nicht immer sympathisch, aber trotzdem hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht (nein, sie stirbt nicht). Was soll ich sonst noch sagen? Das Buch hat mich wieder umgehauen mit seinem Witz und Charme und an Spannung hat es auch nicht gefehlt.
Fazit
Am liebsten würde ich sofort weiterlesen, aber ich habe mir verboten mehr als ein Buch bis Weihnachten zu kaufen - und die Entscheidung ist ziemlich schwer. Das Buch erhält wie seine Vorgänger verdiente 5 von 5 Sternen!
Buch Nr. 8 für die Englisch-Challenge.
lg, Jay
Sonntag, 25. November 2012
[Kurzrezension] Percy Jackson and the Sea of Monsters von Rick Riordan
Zur Info: Bei Kurzrezensionen handelt es sich um die Rezension eines Buches, das Teil einer Reihe ist und dessen Vorgänger ich schon rezensiert habe - und somit meine Meinung zu den Charakteren und dem Schreibstil schon bekannt ist. Außerdem kann ich meistens nicht viel schreiben, ohne zu spoilern.
Allgemeine Informationen
Titel: Percy Jackson and the Sea of Monsters (Im Bann des Zyklopen)
Autor: Rick Riordan
Verlag: Puffin
Erschienen: 2006
Seiten: 288
Altersempfehlung: ab 10
Inhalt (Amazon)
Percys siebtes Schuljahr verläuft einigermaßen ruhig - einigermaßen. Wenn da nicht diese Albträume wären, in denen sein bester Freund in Gefahr schwebt. Und tatsächlich: Grover befindet sich in der Gewalt eines Zyklopen. Zu allem Übel ist Camp Half-Blood nicht mehr sicher: Jemand hat den Baum der Thalia vergiftet, der die Grenzen dieses magischen Ortes bisher geschützt hat. Nur das goldene Vlies kann da noch helfen. Wird es Percy gelingen, Grover und das Camp zu retten? Das dürfte für einen Halbgott wie ihn eigentlich kein Problem sein. Doch seine Feinde haben noch einige böse Überraschungen auf Lager...
Cover
Das Cover ist dieses Mal in grün gehalten und nicht mehr in gelb. Es zeigt Percy in einem Boot sitzend und auf dem Wasser. Dabei handelt es sich natürlich um den "Sea of Monsters" aka das "Meer der Monster". Rechts oben sieht man eine Harpyie (glaube ich zumindest) und im Hintergrund eine große Stadt - vermutlich entweder New York oder Miami. Auch hier steht wieder der Slogan, den ich schon beim ersten Teil erwähnt habe.
Meinung
Auch dieser Teil hat mir wieder sehr gut gefallen - und dieses Mal hatte ich ja wirklich keine Ahnung, was auf mich zu kommt, da der Film erst nächster Jahr ins Kino kommt. Ganz kurz zu den Charakteren: Ich finde man merkt sofort, dass Percy sich von einem ahnungslosen Kind zu einem - zwar immer noch relativ ahnungslosen, aber immerhin mutigeren und cleveren - Jungen entwickelt hat. Annabeth ist eigentlich immer noch dieselbe besserwisserische, manchmal nervige Annabeth - die man aber einfach gern haben muss. Grover kommt ja leider nicht so oft vor in diesem Teil, da er ein kleines - wirklich überraschendes - Problem hat. Außerdem taucht in diesem Teil ein neuer Charakter auf, der an Percys Seite kämpft - Tyson, ein Zyklop. Am Anfang fand ich ihn etwas sehr unterbelichtet, aber letztendlich ist er mir echt ans Herz gewachsen. natürlich eilen Percy und seine Freunde Grover zur Hilfe, auch wenn sie dabei ein paar Regeln brechen müssen. Während ihrer Rettungsaktion treffen sie natürlich auch wieder auf Luke, der noch immer böse Pläne verfolgt, um sich an den Göttern - besonders seinem Vater Hermes - zu rächen. Außerdem warten im "Sea of Monsters" natürlich noch andere Gefahren und Versuchungen auf die Freunde. Ich muss sagen, es gab ein paar Momente wo ich mir dachte "Oh, Percy, wieso?", aber irgendwie schafft er es ja immer.
Das Buch ist spannend, amüsant und hält so manche Überraschungen bereit. Dazu zählt eine Prophezeiung und das Ende. Ich muss gestehen, dass ich das Ende durch einen blöden Zufall - ich hab mir den Cast für den Film angeschaut (müsst ihr nicht verstehen ;) ) - schon kannte, aber trotzdem war es etwas anderes, es dann tatsächlich zu lesen.
Fazit
Gelungene Fortsetzung, die Lust auf mehr macht. Wieder gibt's 5 von 5 Sternen!
Das wäre dann das 7. Buch für die Englisch-Challenge. Das packe ich noch! :)
lg, Jay
Sonntag, 18. November 2012
faszinata-Gewinnspiel
Hab gerade noch ein Last-Minute-Gewinnspiel entdeckt, dass nur noch heute läuft. Dabei habt ihr die Möglichkeite einen 500€-Gutschein für die Seite faszinata zu gewinnen. Ihr müsst nur schreiben, welches euer Lieblingsschmuckstück ist und welches Schmuckstück aus dem Shop euch am besten gefällt. Eine Glossybox bekommt jeder Teilnehmer! Ist das nicht was?
Also mein Lieblingsschmuckstück ist ein Armband, dass meine beste Freundin mir vor drei Jahren zu Weihnachten geschenkt hat. Ich hatte es eigentlich so gut wie immer an, bis es kaputt gegangen ist. Ich konnte es zwar wieder flicken, aber ich will nicht, dass es nochmal kaputt geht.
Und welches Schmuckstück mir aus dem Shop am besten gefällt? Es war wirklich schwer sich für eins zu entscheiden, da die Auswahl wirklich groß ist. Letztendlich habe ich mich für dieses Armband entschieden, da ich schon immer in Lederarmband besitzen wollte und ich die Anhänger wirklich hübsch finde :)
lg, Jay
Also mein Lieblingsschmuckstück ist ein Armband, dass meine beste Freundin mir vor drei Jahren zu Weihnachten geschenkt hat. Ich hatte es eigentlich so gut wie immer an, bis es kaputt gegangen ist. Ich konnte es zwar wieder flicken, aber ich will nicht, dass es nochmal kaputt geht.
Und welches Schmuckstück mir aus dem Shop am besten gefällt? Es war wirklich schwer sich für eins zu entscheiden, da die Auswahl wirklich groß ist. Letztendlich habe ich mich für dieses Armband entschieden, da ich schon immer in Lederarmband besitzen wollte und ich die Anhänger wirklich hübsch finde :)
lg, Jay
[Rezension] Percy Jackson and the Lightning Thief von Rick Riordan
Zur Info: Dies wird eine eher kürzere Rezension, da es sich dabei um den Teil einer Reihe handelt und ich keine Informationen vorweg nehmen will.
Allgemeine Informationen
Titel: Percy Jackson and the Lightning Thief (Diebe im Olymp)
Autor: Rick Riordan
Verlag: Puffin
Erschienen: 2005
Seiten: 384
Altersempfehlung: ab 10
Inhalt (Amazon)
Irgendjemand hat etwas gegen ihn, da ist sich Percy sicher. Ständig fliegt er von der Schule, immer ist er an allem schuld und dann verwandelt sich sogar seine Mathelehrerin plötzlich in eine rachsüchtige Furie. Wenig später erfährt Percy das Unglaubliche: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon - und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben ihn ins Visier genommen! Percys einzige Chance: er muss sich mit den anderen Halbgöttern verbünden.
Cover
Es gibt ja mehrere Versionen dieses Buches, aber ich beziehe mich jetzt auf die, die ihr oben seht.
Das Cover gefällt mir richtig gut, vor allem da es - was man hier ja leider nicht sieht - eine glänzende Oberfläche hat. Man sieht unten den Minotaurus, der Percys erster richtiger Gegner ist. Oben links sieht man dann Percy selbst und im Hintergrund die Skyline von New York (?). Den Spruch "Half God, Half Boy, All Hero" finde ich sehr gut und er ist auch auf den anderen Teilen dieser Reihe abgebildet - wie ein Mantra :)
Charaktere
Percy ist ein normaler Junge mit ADHS und Dyslexie - zumindest denkt er das, bis sich auf einmal alles ändert und er erfährt, dass er ein Halbgott ist und der Sohn des Poseidon. Sein einziges Ziel ist eigentlich, seine Mutter zu retten - um die Götter schert er sich am Anfang eigentlich nicht wirklich. Nur dass diese ihm immer wieder Steine in den Weg legen. Percy ist für sein Alter wirklich mutig, aber man merkt oft auch, dass er eben noch ein Kind ist (was ich jetzt nicht als schlimm empfinde, denn so ist es realistischer). Insgesamt war er mir aber wirklich sympathisch :)
Grover ist Percys bester Freund und wie sich herausstellt auch sein Beschützer - und er ist ein Satyr. Er unterstützt seine Freunde, wo er nur kann - auch wenn er in so manche Fettnäpfchen tritt.
Annabeth ist Tochter der Athene und wohnt im Camp Half-Blood. Sie ist ziemlich schlau - und reibt das Percy so manchmal unter die Nase, wenn er mal wieder keine Ahnung hat, was vor sich geht. Außerdem ist sie eine begabte Kämpferin, da sie schon fünf Jahre im Camp trainiert. Und sie besitzt eine Mütze, die sie unsichtbar macht.
Meine Meinung
So am Anfang muss ich sagen, dass ich eigentlich etwas anderes erwartet habe - verflucht sei der Film, den ich glaub schon auswendig kann. Ich dachte, dass ich mich eher durch das Buch durchquäle, wenn ich den Film schon gesehen habe und so schon genau weiß, was passiert - wie auch bei Harry Potter. Aber: Falsch gedacht! Das Buch weicht ziemlich stark vom Film ab, was ich in diesem Fall ziemlich gut fand, denn so konnte mich Percys Geschichte immer noch überraschen und die Spannung aufrecht erhalten. Gut, so einzelne Sachen wusste ich durch den Film schon, aber das hat mich dann auch nicht weiter gestört. Ich hätte das Buch locker an einem Tag lesen können, aber ich wollte es mir aufheben :D Ich wollte nicht, dass ich es schon durch habe.
Der Schreibstil von Rick Riordan ist sehr angenehm und vor allem geprägt durch Humor - ich konnte mir manchmal echt nicht verkneifen, vor mich hin zu grinsen. Dies zeigt sich vor allem in zwischengeschobenen Gedanken von Percy - oftmals auch ironische.
Die Story an sich finde ich auch sehr gut, vor allem da ich von Göttern noch nicht zu viel gelesen habe. Die Ideen für einzelne Hindernisse fand ich auch echt gut und amüsant.
Manchmal habe ich wirklich vergessen, dass das eigentlich ein Buch für jüngere ist :)
Fazit
Ein wirklich amüsantes Buch mit überraschender Story - auch wenn man den Film gesehen hat wie ich ;) Von mir gibt's tatsächlich 5 von 5 Sternen!
Es wird wohl nicht sehr lange dauern, bis die Rezension zum zweiten Teil kommt, denn ich bin schon mitten im Lesen :)
Das ist mein 6. Buch für die English-Challenge :)
lg, Jay
Donnerstag, 8. November 2012
[Rezension] Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern von Natalie Standiford
Allgemeine Informationen
Titel: Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern
Autor: Natalie Standiford
Verlag: Carlsen Verlag
Erschienen: November 2012
Seiten: 384
Altersempfehlung: ab 12
Inhalt (Amazon)
Die Sullivan-Schwestern haben ein Problem: Ihre reiche, tyrannische Großmutter fordert ein schriftliches Bekenntnis all ihrer Missetaten. Andernfalls will sie die gesamte Familie enterben. Also beichten die drei: Norrie hat sich in Robbie verliebt, der acht Jahre älter ist. Aber ist das denn so schlimm? Jane schreibt ein Blog über ihre schreckliche Familie. Aber was kann sie bitte für ihre bösen Vorfahren? Und Sassy glaubt, dass sie unsterblich ist. Schließlich wurde sie schon mehrmals vom Auto angefahren und nie ist ihr was passiert. Ist das jetzt Ketzerei? Drei energische, unerschrockene und ganz unterschiedliche junge Mädchen bekennen ihre kleinen Sünden, die vielleicht gar keine sind.
Cover
Auf den ersten Blick dachte ich bei dem Cover an ein Kinderbuch bzw. ein Buch für eher Jüngere. Das Cover hat etwas Kindisches an sich und passt meiner Meinung nach nicht 100% zu der Story. Dennoch zeigt es die drei Schwestern und das große Haus, in dem die Familie Sullivan wohnt, und drückt dadurch, dass man nur die Umrisse sieht, etwas Geheimnisvolles aus.
Charaktere
Norrie ist die älteste der drei Schwestern und wird immer als die "Brave" dargestellt, die nie etwas Unüberlegtes tun würde. Dann lernt sie jedoch den 8 Jahre älteren Robbie kennen und verliebt sich in ihn. Ihre Beziehung steht jedoch unter keinem guten Stern und Norrie muss eine wichtige Entscheidung treffen. Doch sie wächst an dieser Herausforderung.
Jane ist die mittlere Schwester und so ziemlich das Gegenteil von Norrie. Sie ist unsympathisch, böse und realistisch (wie sie immer so schön betont). Sie führt einen Blog über ihre "böse Familie", indem sie die wahnwitzigsten Vermutungen anstellt, was vor allem die Vergangenheit ihrer Großmutter betrifft. Jane hat mir von den dreien eindeutig am besten gefallen, denn sie ist am tiefgründigsten (ich hoffe ich habe das richtige Wort erwischt :D) und macht die größte Entwicklung durch.
Sassy ist - wie sollte es anders sein - die jüngste Sullivan-Schwester. Zum einen wirkt sie auch genau so - wie ein Kind. Sie ist naiv und denkt doch tatsächlich, dass sie unverwundbar ist (und nein, dass ist kein Fantasy-Buch). Andererseits denkt sie aber auch viel über das Leben nach und erscheint dadurch tiefgründiger. Aber genau dieses Hin- und Her zwischen Kind und Erwachsenem macht ihren Charakter nicht sehr nachvollziehbar.
Meine Meinung
Ich halte mich hier jetzt kurz, da ich erstens bei den drei Protagonistinnen ja zum Teil schon meine "Kritik" geschrieben habe und zweitens nicht so genau weiß, was ich von dem buch halten soll.
Die Story an sich bzw. die Idee finde ich richtig gut, nur leider mangelt es etwas an der Umsetzung. Einerseits ist Norries Bekenntnis ungefähr doppelt so lange wie das der anderen Schwestern. Andererseits gibt es Übereinstimmungsfehler, bei denen ich mir jedoch nicht sicher bin, ob sie vielleicht doch gewollt sind. Und zwar wird (mindestens) eine Szene einmal von Norrie und später nochmal von Jane beschrieben. Die Unterhaltungen gleichen sich zwar im Inhalt, aber nicht im Wortlaut. Hat Sassy laut Jane etwas anderes gesagt wie Norrie verstanden hat? Aber wie gesagt, kann dieser "Fehler" auch genau so gewollt sein, denn jede Schwester schreibt ja aus ihrer Sicht und will sich vielleicht besser darstellen.
Am besten gefallen hat mir trotz allem Norries Geschichte, weil ich einfach auf Lovestorys stehe - auch wenn mir wie gesagt Janes Charakter am besten gefallen hat. Die Idee für Janes Bekenntnis finde ich genial, während Sassy etwas wirklichkeitsfremd denkt.
Der Schreibstil kommt am Anfang ziemlich einfach rüber. Kurze, leicht verständliche Sätze. Das hat mich zu Beginn wirklich gestört (nicht, dass ich unbedingt ewig lange Monstersätze brauche), aber ich hab mich zum Glück schnell dran gewöhnt.
Das Ende war dann ziemlich überraschend, weil man ja selbst die ganze Zeit miträtselt, welches Bekenntnis nun ausschlaggebend für die Entscheidung von Almighty war. Zum Teil fand ich es aber auch etwas lächerlich. Jeder der das Buch gelesen hat, weiß was ich damit meine.
Fazit
Im Großen und Ganzen ist es eine tolle Idee und ein unterhaltsames Buch, das jedoch nicht vollkommen überzeugen kann. Ich vergebe 3,5 von 5 Punkten!
Vielen Danke nochmal an Carlsen und Buchbotschafter für diesen Roman! :)
lg, Jay
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